Mehr als die Vergangenheit
interessiert mich die Zukunft,
denn in ihr gedenke ich zu leben.
(Albert Einstein)
Foto: privat
Verarbeitung
Wortbedeutung und Definition von EMDR
Auf deutsch könnte man in etwa sagen: Desensibilisierung und Wiederverarbeitung ("die Geschichte neu schreiben").
Mit EMDR wird das Informationsverarbeitungssystem der Klienten aktiviert, was zu einer für die Klienten erfolgreichen Verarbeitung belastender Erlebnisse oder gewünschter Veränderungen führt. Grundlage ist die Stimulation der rechten und linken Gehirnhälfte.
Wirkungsweise
Die Begründerin Francine Shapiro stützt das Modell zur Wirkungsweise von EMDR auf dem Konzept der psychischen Selbstheilung. Wie der Körper bei der Wundheilung verfügt der Mensch auch bei mentalen oder emotionalen Verletzungen oder Störungen über Selbstheilungsmechanismen.
Stress verursacht Störungen im Verarbeitungssystem, weshalb der Mensch nicht immer auf vertraute Verhaltensmuster und Ressourcen zurückgreifen kann. Unzureichend verarbeitete Informationen werden dann "eingefroren" und in isolierten neuronalen Netzwerken gespeichert. Somit stehen sie nicht für Lern- und Veränderungsprozesse zur Verfügung.
Die Stimulation beider Gehirnhälften durch EMDR aktiviert das körpereigene Informationssystem, so dass adäquate Verbindungen wieder hergestellt werden können und Lernen wieder möglich ist. Störende Informationen werden verarbeitet. Das sich damit verbundene Gefühl und die Selbstbewertung verändern sich und geraten wieder in geordnete Bahnen.
Der Wirkmechanismus durch die Stimulation ist vergleichbar mit den REM-Phasen (rapid eye movement) im Schlaf.
EMDR ersetzt weder eineTherapie noch Medikamente!
Nutze die Chance!
Elke Weber, Aurich /Innenstadt, beratung-ew@web.de
Mediation
ist ein Verfahren der Konfliktklärung. Es wurde in den 60er und 70er Jahren in den USA entwickelt und seitdem in vielen Lebensbereichen erfolgreich angewendet wird. Mit Mediation, was wortwörtlich Vermittlung heißt, ist ein Verfahren gemeint, in dem ein unparteiischer Dritter in einem Streitfall zwischen den Parteien vermittelt.
Das Verfahren zeichnet sich mehrere Schritte aus: Klärung der Gesprächsbedingungen, Darstellung der Sichtweisen, Perspektivenwechsel und Lösungen finden.
Ziel der Konfliktmoderation ist eine „win-win-Lösung“ auf beiden Seiten.